Buchrezension zu “Hybris” von Steffen Jacobsen (Heyne Verlag)

Inhalt:

In dem Thriller geht es um Michael Sander, dieser ist mit einem Auftrag beordert worden eine spurlos verschwundene berühmte Geigerin wieder zu finden, währenddessen muss seine Frau Lene Jensen einen Mord aufklären.

Eine junge Frau wurde im Wald gefunden, angeschossen im Rücken und mit einem Hinweis zum Täter, denn auf ihrem Körper ist ihr Name und Geburtsdatum eingeritzt.

Wie die beiden Fälle nun zusammen hängen, welche Gefahren beiden noch zustehen und ob beides aufgeklärt werden kann, finden wir in dem Buch heraus.

 

Meine Meinung:

Am Anfang tat ich mich etwas schwer in das Geschehen einzutauchen, da das erste Kapitel recht verwirrend für mich war. Michael ist im Ausland und muss einen anderen Fall aufklären, währenddessen seine Frau zu Hause auf ihn wartet und schon ewig nichts mehr von ihm gehört hat.

Als dann später sich alles lichtet und man mehr und mehr in die Geschichte eintaucht und auch die ganzen Verwicklungen endlich zusammen führen wurde es auch für mich sehr spannend und aufregend. Vor allem ist es schon interessant geschrieben mit den Sichtweisen und Verläufen von Michael und Lene, welche ja in verschiedenen Fällen entwickeln und es schließlich so am Ende alles zusammen passt. Auch das Ende war für mich doch überraschend und sehr zufrieden stellend.

Zu den Charakter Michael, er ist schon komplex beschrieben worden, oft wusste ich nicht wie er als nächstes vorgehen wird und auch war er mir aufgrund einer bestimmten Tat am Anfang sehr unsympathisch, was sich aber dann im Laufe der Geschichte noch geändert hat. Lene ist eine sehr toughe Frau, welche mir gleich gefallen hat und ich auch alle ihre Entscheidungen und Handlungen nach vollziehen konnte. Auch die Nebencharaktere sowie die Täter sind sehr gut beschrieben worden, sodass ich auch deren Sichtweisen gut verstehen konnte.

Im Buch gibt es mehrere Settings, zu Anfang Indien, später auch mal Paris und Deutschland aber auch Dänemark. Dazu kann ich nur sagen, dass der Autor hier sehr anschaulich geschrieben hat und ich mir auch jeden Ort sehr gut bildlich vorstellen konnte.

Der Schreibstil war auch überhaupt kein Problem. Ich bin gut mit dem Stil klargekommen und musste kein einziges mal stoppen oder das es mich langweilte. Auch hatte es etwas Geheimnisvolles und Spannendes.

Das Cover mit dem roten Leuchtturm und den etwas düsteren Himmel gefällt mir auch sehr gut.

 

Mein Fazit:

Alles in allem ist es ein gelungener Thriller, welchen ich auch nur Empfehlen kann. Zwar hatte ich etwas Einstiegsprobleme, diese haben sich dann aber schnell gelichtet.Von daher werde ich mir noch gerne weitere Thriller von Steffen Jacobsen zulegen ;). Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen.

Noch ein großes Dankeschön an den Heyne Verlag, dass ihr mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zukommen lassen habt. Ich habe mich riesig gefreut :).

Randinformationen: 384 Buchseiten, UVP: 15,00€.

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