Buchrezension zu „Fluch der Aphrodite“ von Marah Woolf

Inhalt:

Der Gott Apoll kämpfte vor über dreitausend Jahren an der Seite der Trojaner, doch seine Schwäche zu dem weiblichen Geschlecht ließ ihn mehr als oft seine Pflichten vergessen. Als Troja unterging beschloss Aphrodite Apoll mit einem Fluch zu belegen, sodass sich nie wieder eine Frau in den Gott des Lichtes verlieben wird.

Jetzt in der Gegenwart hat Zeus nun entschieden Apoll auf die Erde zu verbannen um den Fluch endlich ein Ende zu setzen. Ausgerechnet die Göttin der Liebe soll ihn dabei unterstützen.

Mit Hilfe alter Freunde, Dating-Apps und gut gemeinten Ratschlägen aus Büchern versucht nun Apoll eine Frau zu finden sie sich wahrhaftig in ihn verliebt. Zu allem Überfluss tauchen auch noch alte Feinde auf und wollen sein Glück zerstören und somit auch seine Wiederkehr nach Mystikas. So muss sich nun Apoll nicht nur den Fluch stellen sondern auch noch göttlichen Gegnern.

Meine Meinung:

Handlung:

Das Buch beginnt mit Apoll und Aphrodite, welche nun auf der Erde angekommen sind und sich den Schlamassel stellen müssen, in den beide nun gemeinsam stecken.

Danach wechselt das Geschehen viele Jahre in die Vergangenheit, nämlich zu dem Krieg Trojaner gegen die Griechen und wie alles seinen Anfang nahm. Hier wurde die Geschichte von damals sehr gut beschrieben, und trotz der vielen Charaktere welche eine wichtige Rolle gespielt haben, habe ich mich gut zurecht gefunden. Auch der Geschichtliche Aspekt wurde meiner Meinung nach verständlich und anschaulich rüber gebracht und man erfährt somit wie und warum die Göttin der Liebe den Gott des Lichts verflucht hat.

Danach ist man wieder in der heutigen Zeit und der Verlauf mit den beiden Göttern sowie den alten Freunden Prometheus und Jess geht weiter. Langsam schreitet die Handlung voran, Apoll und Aphrodite gehen ihren Weg. Apoll versucht, ohne Hoffnung, seine wahre Liebe zu finden. Trotz Bemühungen muss er sich eingestehen, dass es eigentlich nur eine Frau in seinem Leben gibt die ihm die Welt bedeutet. Doch so ohne Probleme verläuft auch diese Geschichte natürlich nicht. Alte Feinde legen Apoll ganz schöne Steine auf den Weg. So müssen sich alle erstmal zusammen raufen und den wahren Übeltäter auf die Spur kommen.

Die Auflösung am Schluss sowie auch das Ende konnten mich dennoch überraschen aber auch völlig zufrieden stellen.

Insgesamt muss ich sagen, dass dies keine sehr aufregende oder sehr spannende Geschichte ist und auch an die Götterfunke-Reihe nicht ran kommt. Dennoch fand ich die Handlung sehr angenehm zu lesen und ich konnte dabei wunderbar abschalten. Auch die Vergangenheit von Apoll und Co. zu erfahren hat Spaß gemacht zu lesen. Deswegen kann ich gerade Fans welche gerne Göttergeschichten lesen, diese hier auch weiter empfehlen.

Charaktere:

Apoll ist auch in dieser Geschichte ein echter Traummann. Ich fand ihn wieder sofort sehr sympathisch und seine ehrliche und liebevolle Art haben mich wieder gepackt. Es war auch interessant seine andere Seite von damals kennen zu lernen.

Aphrodite war mir ja in der Götterfunken-Reihe eher nicht so angenehm aufgefallen, doch hier, wo sie eine Hauptrolle spielt konnte ich hinter ihre Fassade blicken und auch ihre Hintergründe erfahren. Deswegen bin ich von ihr sehr positiv überrascht und habe sie auch ins Herz geschlossen.

Cayden alias Prometheus, Jess und die anderen Freunde von damals haben hier wunderbar in die Geschichte gepasst und alles abgerundet.

Auch die vielen Charaktere von der Trojanischen Zeit wurden echt gut beschrieben und haben mich in die alte Zeit eintauchen lassen.

Außerdem hilft einem bei den ganzen Namen von Götter und Sterblichen auch die Übersicht im Buch, wo alle aufgelistet sind.

Setting:

In diesem Buch gibt es zwei Hauptschauplätze. Nämlich die Zeit vor dreitausend Jahren bei dem Krieg, Griechen gegen Trojaner.

Und dass Setting in der Gegenwart in Santa Babara.

Gerade die Beschreibungen von damals haben es mir sehr angetan. Ich konnte mich wunderbar in die Zeit hineinversetzen und war praktisch bildlich vor Ort. Hier kann man sich in diese Zeit fallen lassen und das geschichtliche in sich aufnehmen.

Aber auch die Begebenheiten in Santa Barbara und das College konnte ich mir sehr gut vorstellen.

Schreibstil:

Auch diesmal fand ich die Geschichte sehr flüssig und einfach zu lesen. Marah Woolf hat für mich einen sehr angenehmen Schreibstil, der mich in das Buch eintauchen lässt und ich sofort im Geschehen bin. Ein richtiges Buch zum Abschalten um den zu Alltag vergessen.

Cover:

Ein richtiger Augenschmaus ist dieses Cover. Sofort habe ich mich in die Farbe und die ganze Gestaltung verliebt. Das Lila, Rosa passt einfach zu Aphrodite und auch die Darstellung von ihr gefällt mir super gut. Schon alleine das Cover hätte mich zum Kaufen angeregt ;).

 

Mein Fazit:

Eine schöne Fantasy-Geschichte über Apolls und Aphrodites Vergangenheit und wie es nun mit den beiden schließlich endet. Obwohl es nicht vor Action und Spannung trieft, hat mir das Buch gut gefallen und man erfährt einfach sehr viel was im Hintergrund gelaufen ist. Wer also auch ein Fan, wie ich von der Götterfunken-Reihe und allgemein von Göttergeschichten ist, sollte sich auch dieses Buch nicht entgehen lassen.

Deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Handlung:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Charaktere:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Setting:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Schreibstil:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Cover:5 out of 5 stars (5,0 / 5)

 

Randinformationen:

Seiten: 460 Buchseiten

UVP: 19,00€ gebundenes Buch, 6,99€ Ebook

ISBN: 978-3-966-982-368

Verlag: Marah Woolf (Nova MD) (06.03.2020)

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