Buchrezension zu „Bienenkönigin“ von Claudia Praxmayer (cbj Verlag)

Inhalt:

Mel ist eine ganz besondere junge Frau, die es liebt zu Kochen und auch eine große Leidenschaft zu Bienen pflegt. Den sie weiß das die Bienen sehr wichtig für unsere Ökonomie und unser aller Leben sind. Eines Tages findet sie dann in ihrem Garten der WG ein komisches Wesen, doch was auf den ersten Blick wie eine schwarze Biene ausschaut, entpuppt sich als Miniatur-Drohne. Und genau diese Drohne bedroht ihre Bienen. Die Frage lautet nun, wer steckt hinter diesem kleinen Roboter und gefährdet ihre Bienen. So macht sich Mel und ihre WG-Mitbewohner auf die Suche nach dem Urheber, und kommen dabei einer Verschwörung auf die Spur.

 

Meine Meinung:

Handlung:

Die Handlung beginnt mit Mel und ihren WG-Freunden und ihre besondere Gabe und Beziehung zu den Bienen. Schnell beginnt die Handlung Fahrt auf zu nehmen und die Gefahr um die Bienen nimmt rasant zu. So versuchen die jungen Menschen, die alle in unterschiedlichen Fachgebieten heraus stechen, heraus zu finden was und vor allem wer hinter der gefährlichen Drohne steckt. Dabei entdecken sie mehr und mehr was hinter der Verschwörung steckt und geraten dabei selber in Gefahren.
Auch eine  Spannung kam in dem Buch auf und das Ende konnte mich dann voll überzeugen.
Was mir aber besonders am Buch gefallen hat, ist die Botschaft welche uns vermittelt wird. Denn unsere kleinen Bienen, welche immer weniger werden, sind mehr als nur Bestäuber.

 

Charaktere:

Mel ist am Anfang der Geschichte unschlüssig was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Eigentlich sollte sie irgendwas tolles studieren aber sie weiß einfach nicht was sie machen möchte. Zwar liebt sie das Kochen aber in einem Restaurant möchte sie auch nicht arbeiten. Einzig ihre Liebe zu den Bienen war und ist immer konstant. Als diese dann bedroht werden, kann sie nicht umhin, ihnen zu helfen. So macht Mel in der Geschichte eine große Entwicklung durch und auch ihr Tatendrang hat mich immer mehr überzeugt.
Ozzy, Josh, Coco und Leo sind die anderen WG-Mitbewohner und Freunde von Mel. Alle vier haben einen sehr eigenen Charakter und auch besondere Talente die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen.

 

Setting:

Das Setting spielt in San Francisco. Die Locations wie die WG, der Garten der WG, die Stadt und einen Markt sowie auch eine größere Farm und weitere Orte, wurden für mich toll beschrieben.

 

Schreibstil:

Dieser ist auch für die Jugend sehr angepasst und lässt sich sehr leicht und locker lesen. Auch etwas Spannung ist aufgebaut worden und auch das Ende hat für mich einen Sinn ergeben. Manchmal haben sich die Kapitel wegen ihrer Länge etwas gezogen, so habe ich es empfunden. Auch hätte ich mir an manchen Stellen doch etwas mehr Spannung erhofft.

 

Cover:

Trotz dem eher schlichten Cover finde ich es wunderschön. Alles in schwarz nur drei honiggelbe runde Flecken sowie zwei Bienen darauf, zieren das Cover. Das sagt schon alles.

 

Mein Fazit:

Ein Jugendroman der eine wichtige Botschaft über die Bienen vermittelt. Denn so unscheinbar diese kleinen Tiere auch wirken, es steckt viel mehr hinter ihrer Arbeit und was sie alles für uns Menschen ermöglichen. Leider hat sich die Geschichte an manchen Stellen für mich etwas gezogen und etwas an Spannung hat gefehlt. Deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen.

 

Randinformationen:

Seiten: 351 Buchseiten
UVP: 17,00€ Hardcover, 13,99€ Ebook
ISBN: 978-3-570-16533-1
Verlag: cbj (03.09.2018)
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